Gesundheit fördern mit dem E-Bike

Nebenbei gesünder & fitter mit dem E-Bike

Kategorie

Für Arbeitgeber, Für Arbeitnehmer:innen, Für Fachhändler

Themenschwerpunkt

Fahrradleasing

Datum

September 2023

E-Biken: So gesund wie klassisches Radfahren?

Das E-Bike ist auf dem Weg zum Standard: Schätzungsweise 1,1 Millionen E-Bikes waren 2022 auf Österreichs Radwegen und Straßen unterwegs – und machten bereits die Hälfte der Radverkäufe aus. Stellt sich die Frage: Ist E-Biken für mich genauso gesund wie Radfahren? Und: Kann es Sport sein? Langfristige Forschungsergebnisse stehen naturgemäß noch aus – dafür ist das E-Bike schlicht noch zu jung – doch die ersten Befunde zeigen klar in eine Richtung: Ja, E-Biken ist gesund. Und was den Sport angeht – dazu gleich mehr.

Gesünder nebenbei

Bewegung macht und hält gesund. Und es braucht verblüffend wenig davon. Die Weltgesundheitsorganisation WHO* empfiehlt mindestens zweimal die Woche Krafttraining und 150 Minuten aerobe moderate bis intensive Aktivität wie Rad fahren oder Laufen pro Woche, um bereits deutliche gesundheitliche Vorteile zu erzielen. Das belegt die Forschung auch für das E-Bike-Fahren. So hat heuer eine von klimaaktiv mobil geförderte Studie gezeigt, dass man schon bei durchschnittlich 12 bis 15 am Tag zurückgelegten Kilometern deutlich an Gesundheit gewinnt: Das Risiko für Krebs sinkt um 30 %, Herzinfarkt um 40 % und für metabolisches Syndrom um 50 %.

15 Kilometer am Tag – reicht das, um das WHO-Ziel zu erreichen? Ja, sogar spielend. Das zeigt eine einfache Rechnung: Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h braucht man 45 Minuten, um 15 km zurückzulegen. Pendelt man diese Strecke mit dem Rad oder E-Bike an vier Tagen die Woche, kommt man bereits auf 180 Minuten Bewegung pro Woche – ganz nebenbei, ohne zusätzliche Verpflichtungen, Termine oder Kosten. Hinzu kommt die psychische Komponente. Die meisten Pendler:innen wechseln für ihre Wege zwischen Schreibtischstuhl und Fahrersitz und fahren direkt in den täglichen Frust der Rush Hour. Radpendler:innen dagegen freuen sich auf den Ausgleich und ziehen am Stau vorbei.

Fitter nebenbei

Ist man erstmal auf den Appetit gekommen, geht jederzeit mehr. Mit dem E-Bike sitzt man ja schon auf einem Sportgerät. Die Motorunterstützung eine Stufe tiefer stellen oder sogar ganz ausschalten – schon geht das Training los. Keine Eile auf dem Heimweg? Das Abendlicht lockt? Mit dem E-Bike ist immer ein Schlenker drin. Mal kurz die Lieblingsalm für ein Abendessen mit Sonnenuntergang erradelt, einen Abstecher zum See – abgerundet mit einem Sprung ins Wasser? Oder ohne lästige Parkplatzsuche in der Altstadt shoppen? Schiefgehen kann nichts: Wenn ich für den Tag genug von Sport habe, trägt mich der Motor nach Hause.

Gemeinsam macht Radfahren noch mehr Spaß

Gemeinsam gesünder & fitter

Gemeinsam macht’s noch mehr Spaß. Das gilt natürlich auch fürs Radfahren. Die Feierabendrunde mit Kolleg:innen ist spielend einfach vereinbart und fährt man zusammen zur Arbeit, kombiniert man Bewegung mit netter Gesellschaft. Und natürlich kann hier der der Arbeitgeber unterstützen: Das Dienstrad ist ein perfekter Baustein fürs Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Der Aufwand ist gering, die Wirkung groß: Durch die Ersparnis können Mitarbeitende sich hochwertige Bikes leisten, mit denen Radeln noch einmal mehr Spaß macht.

Tipp

Kommen dazu noch gezielt kleine Anerkennungen für radfahrende Mitarbeiter:innen wie zum Beispiel Verlosungen von Rad-Zubehör für Viel-Radler oder Fahrradaktionstage mit Werkstattservice, entsteht rasch eine lebendige Radkultur im Unternehmen. Das Ergebnis: Immer mehr Kolleg:innen fahren gemeinsam mehr Kilometer – und jeder einzelne ist ein Plus für die eigene Gesundheit und die Umwelt!

Sie möchten in Ihrem Unternehmen JobRad anbieten? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.