Der erste Radurlaub? Unsere besten Tipps vor der Tour

Themenwelt

Für Arbeitnehmer:innen

Schwerpunkt

Tipps, Gesundheit

Datum

Juli 2025

Das neue (Dienst)Rad ist zu deinem Gefährten auf allen Wegen geworden, das Radeln längst zur Gewohnheit. Was liegt näher als im Urlaub auf Tour zu gehen?

Nur: Wo fahre ich hin? Wie komme ich an den Startpunkt? Und wie bereite ich mich am besten vor? Fragen, die uns im Team als leidenschaftliche JobRadler:innen immer wieder beschäftigten – und deshalb haben wir hier für euch unsere besten Tipps gesammelt!

Was darf's sein?

Am Anfang solltest du dir ein paar Grundfragen stellen: Willst du einfach nur den lieben langen schönen Sommertag Radeln? Entlang des Wegs Städte erkunden oder eine kleine Wanderung einschieben? Oder eher ein Rundumsorglospaket inkl. Gepäcktransport und vorgebuchten Übernachtungen? Unsere Erfahrung: Je klarer du bist, desto schöner deine Tour!

Wie finde ich die passende Route?

Die schönen Ecken sind nahezu endlos. Sie zu entdecken, macht besonders Spaß auf ausgewiesenen Radrouten, auf denen verkehrsarme und landschaftlich reizvolle Wege garantiert sind. Dazu gibt’s die passende Infrastruktur: Übernachtungsmöglichkeiten, Gastro und nicht zuletzt viele Lademöglichkeiten fürs E-Bike.

Ein guter Anlaufpunkt für die Planung sind die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub zertifizierten Qualitätsradrouten – zwei der mit 5 Sternen ausgezeichneten Routen sind in Österreich: der Drauradweg und Neusiedler See Radweg.

Unser Tipp für die Hochsaison: Eher weniger bekannte Wege aussuchen. In der Ferienzeit sind Klassiker wie der Donau- oder Bodenseeradweg zunehmend überlastet.

Wie komme ich zum Start?

Optimal für die Anreise sind Bahn oder Fernbus. Wichtig: In Fernreisezügen sind Radplätze reservierungspflichtig und gerade zu Ferienzeiten ein knappes Gut. Deshalb am besten im Voraus um die Reservierung kümmern. Oder auf Regionalzüge setzen. Dort braucht es keine Reservierung – und oft ist man überrascht, wie schön es vor der eigenen Haustür sein kann.

Tipp: Bei der Auswahl der Verbindung auf möglichst wenige Umstiege achten. Das ist bequemer und du minimierst das Risiko, dass dir ein Anschluss durchgeht.

Wo schlafe ich?

Die gute Nachricht: Entlang der Fernradwege gibt es eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, insbesondere, wenn man zu zweit oder allein unterwegs ist.

Bleibt die Frage: Voraus buchen oder spontan bleiben? Ein reserviertes Quartier bringt Sicherheit, aber du verlierst die Freiheit, spontan mal kürzer oder länger zu fahren. Egal, wie du dich entscheidest: Geeignete Quartiere für Radler:innen gibt’s zum Beispiel bei Bett + Bike.

Unser Bonus-Tipp für Abenteuerlustige: Warm Showers – Couchsurfing für Radler:innen. Faszinierende Begegnungen inklusive.

Wie bereite ich mich vor?

Wir finden: Am besten keinen großen Kopf machen, einfach in den Wochen davor etwas mehr aufs Rad steigen als sonst. Kondition und Kraft bauen sich während der Tour – gerne nach einem Durchhänger in den ersten Tagen – von ganz allein auf.

Wichtiger ist es, vor der Tour an der Ergonomie zu feilen. Ein schmerzender Hintern kann dir die Tour verleiden, eine eingeschlafene, kribbelnde Hand sie unmöglich machen.

Deshalb in den Wochen davor genau beobachten: Zwickt oder zwackt es irgendwo? Oder gibt es Taubheitsgefühle. Wenn ja, probiere verschiedene Einstellungen aus: Lenker verstellen, Sattel höher oder niedriger, weiter vor oder zurück. Bringt das keine Besserung, lass dich von einem Fachhändler beraten.

Wir wünschen dir viel Spaß bei deinem Abenteuer! Aber Vorsicht: Radtouren machen süchtig!

Du interessierst dich für das JobRad Modell? Wir beraten dich gerne!